Die Rorschach-Situation in der Schweiz, die letzten 40 Jahre
Die Wissenschaftlichkeit des Rorschachtests
Die Rorschach-Situation in der Schweiz,
die letzten 40 JahreDie Testpsychologie überhaupt ist immer mehr erstarkt während und nach dem Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg. Es kam zu einem Boom, welcher dann schliesslich in den späten 60er/den frühen 70er Jahren zu Übertreibungen, Auswüchsen und grossen Überschätzungen der psychologischen Tests im allgemeinen, der projektiven im Besonderen, führte.
- Überschätzung der (Entscheidungs-) Möglichkeiten mit Tests:
Es entstand die Meinung, ein Psychotest könne gleichsam aus sich selbst heraus bessere Entscheidungen treffen als Menschen, wenn er nur raffiniert und ausgeklügelt genug wäre.
- Überborden des Einsatzes von Psychotests:
In Deutschland musste man Psychotests bestehen, um zu gewissen Studiengängen wie etwa Medizin, Zutritt zu erhalten. Und ein Beispiel aus eigener Erfahrung: Zur firmeninternen Aufnahmeprüfung 1964 für eine Elektromechaniker-Lehrstelle gehörte zur Testbatterie auch ein projektiver Persönlichkeitstest, der Wartegg-Zeichentest.- Der Rorschachtest im Speziellen wurde mit einem "Röntgenapparat der Seele" verwechselt, welcher die Tiefen der menschlichen Seele ausleuchten und so gar die unbewussten Inhalte ans Tageslicht bringen könne.
Als die Fachleute diese Überschätzungen zu merken begannen, erwuchs daraus eine tiefgreifende Krise in der Testpsychologie, welche vermutlich weltweit spürbar war, sicherlich aber weite Teile Europas erfasste.
In der Schweiz war die Reaktion darauf, dass, auf Initiative der Schweizerischen Gesellschaft für Psychologie, ein Kongress einberufen wurde, welchem wiederum als Resultat das (immer noch) hervorragende Buch "Ist Psychodiagnostik verantwortbar? Wissenschaftler und Praktiker diskutieren Anspruch, Möglichkeiten und Grenzen psychologischer Erfassungsmittel." (1978; Pulver U., Lang A. und Schmid F.W.: Bern Huber) entsprang. Inhaltlich ist es eine Rückbesinnung und Bescheidung auf die wirklichen Qualitäten der Psychotests. Damit war auch der Rorschachtest in der Schweiz, allerdings nur vorläufig, wieder einigermassen rehabilitiert.
In Deutschland wurde nach Beginn der Krisenzeit von den Universitäten her quasi ein "heiliger Krieg" gegen die "unwissenschaftlichen" projektiven Tests, allen voran den Rorschachtest, angezettelt, als ob diese allein an der ganzen Misere schuldig gewesen wären. Es entstand eine Stimmung, als wolle man das Übel bei den Wurzeln packen und gerade auch gänzlich entsorgen, um sich nie mehr damit (d.h. in den Grauzonen der Wissenschaft) herumplagen zu müssen. Originalton eines deutschen Professoren dazu (leider weiss ich nicht mehr, welchen): "Die Fortschritte in der Psychodiagnostik werden sich daran messen lassen, wie schnell wir den Rorschachtest überwinden!" In der Zeit entstand auch ein Buch, geschrieben von Hörmann H. (1964) "Aussagemöglichkeiten psychologischer Diagnostik" (Hogrefe), worin der Autor nachzuweisen sucht, dass projektive Test aus prinzipiellen Gründen nie den wissenschaftlichen Kriterien genügen können. So war das Urteil über die projektiven Tests gesprochen und deren weiteres Schicksal in Deutschland besiegelt.
Professor Manfred Amelang, einer der wichtigsten Wissenschaftler für (Test-) Diagnostik in Deutschland, macht in seinem von den Student/innen häufig als Standardwerk für die Psychodiagnostik gebrauchten Buches (Wiederauflage 2002; zusammen mit Werner Zielinski) "Psychologische Diagnostik und Intervention" folgendes Fazit zum Rorschachtest: "Der Rorschachtest kann nicht als objektives, reliables und/oder valides Testverfahren bezeichnet werden. Allenfalls kommt ein ergänzender Einsatz als Instrument für eine hinreichend systematische Verhaltensbeobachtung in Betracht." (p. 355). Die Literatur, welche Professor Amelang in obgenanntem Buch (nochmals: Erscheinungsjahr der 3. Auflage ist 2002!!) im Zusammenhang mit dem Rorschachtest zitiert, datiert alle vor 1970! Man kann also davon ausgehen, dass ihm neuere Forschungsresultate zum Rorschachtest und insbesondere auch das Comprehensive System von Exner nicht bekannt sind.
Es herrschte und herrscht immer noch (siehe auch bei Amelang, p 359) die wirklich verfehlte, allenfalls noch von vereinzelten Tiefenpsychologen aufrecht erhaltene Ansicht: "... man könne mit ihrer Hilfe (mit Hilfe der projektiven Tests; Anmerkung HL) verdrängte Bewusstseinsinhalte ermitteln". Der Begriff "projektiv" stamme ja schliesslich von Sigmund Freud! Das mag zwar stimmen, aber ganz sicher wird er von den meisten klinischen Psycholog/innen nicht im dem Sinne verstanden, sondern als Begriff für Testverfahren, wo die Versuchsperson innerhalb der Testaufgabe über einen gewissen eigenen Gestaltungsraum verfügt, im Gegensatz zu metrischen Tests.
Noch in den 80er Jahren war Rorschachtest in der Schweiz, insbesondere im klinischen Bereich sehr wichtig (siehe z.B. die Umfrage von B. Limacher und A. Leder 1977). Seither haben sich mindestens vier Einflüsse als ungünstig für den Rorschachtest erwiesen:
- Ökonomisierungsbestrebungen in vielen Beratungsbereichen lassen den relativ zeitaufwändigen Test als zu teuer erscheinen.
- Die anhaltende Kritik an der Wissenschaftlichkeit des Tests hat ihre Spuren hinterlassen.
- Profitiert davon haben die Fragebogentests, welche durch ihre Struktur zwar viel leichter wissenschaftlichen Kriterien genügen können, trotzdem aber mit dem grossen Nachteil behaftet sind, dass die Versuchspersonen bei deren Ausfüllen viel mehr "bewusst steuern" können (d.h., dass sich in Fragebogentests nur ein sehr begrenzter, bewusster und jedenfalls potentiell gut kontrollierbarer Bereich der Persönlichkeit abbildet), als eben z.B. bei projektiven Tests.
- Seit dem die Verhaltenstherapie grössere Verbreitung gefunden hat, wird generell nicht mehr soviel getestet, weil die Psychotests üblicherweise keine direkten Informationen für die verhaltenstherapeutischen Massnahmen liefern können.Gegenwärtig wird der Rorschachtest in der Schweiz noch häufiger eingesetzt, als es bei flüchtigem Blicke scheinen mag. Immer noch verbreitet ist der Test in Psychiatrischen Kliniken, sowie psychiatrischen und psychiatrienahen Diensten (wo nicht Einzelpersonen die Kostenträger sind) und in der Forensik. In der Geschäftswelt wird der Test wegen der Kosten eher nur in der Kaderselektion und -beratung eingesetzt. Allerdings ist dort die Situation etwas polarisiert: einige halten den Rorschachtest, wohl von der negativen Kritik beeinflusst und sehr wahrscheinlich, ohne den Test wirklich zu kennen, für unbrauchbar, andere sind überzeugt von ihm und profitieren von seinen einmaligen Möglichkeiten auch in der Personalberatung.
H.A. Lüscher-Annen
Präsident der Schweizerischen Rorschach-Gesellschaft
10.2.2003nach oben
Wissenschaftlicher Status des Rorschach-Tests
Verschiedentlich wird unter Rorschach-Fachleuten die Meinung vertreten, der Rorschachtest würde seine wesentlichsten Qualitäten verlieren, wenn man ihn unter dem Aspekt der gegenwärtigen universitären Wissenschaft betrachte. Vielfach wird dabei ein Entweder-Oder vorausgesetzt: entweder "Interpretation" oder dann empirische Resultate. Nachteile der "Interpretations"-Sichtweise sind, dass der eigenen subjektiven Wahrnehmung beim Interpretieren kaum Kontrollhilfen zur Verfügung stehen, was wiederum mitunter grosse Angriffsflächen für Kritik am Rorschachtest bietet. RORSCHACH (1992/1921) jedenfalls scheint selber der empirischen Seite nahe gestanden zu haben, schreibt er doch in seiner Einleitung "Im folgenden sind Methodik und vorläufige Ergebnisse eines psychologischen Experiments beschrieben, das sich trotz seiner Einfachheit in mehrfacher Beziehung, und zwar sowohl als Forschungs-, wie als Prüfungstest, als wertvoll erwiesen hat. Vorauszuschicken ist, dass die ganze Arbeit überwiegend empirischen Charakter hat."
Man kann auch die Meinung vertreten, diese beiden Betrachtungsweisen stünden nicht in einem sich ausschliessenden, sondern in einem sich ergänzenden Verhältnis: was haben statistische Resultate UND was können interpretative Ansätze ZUSAMMEN für Aussagen zu einem Rorschachtest bieten. Aus diesem Blickwinkel kann es interessant erscheinen, was denn der "wissenschaftliche Stand" des Rorschachtests gegenwärtig sei.
Geht man auf die Suche nach Untersuchungen zu den Test-Gütekriterien, oder den Psychometrics, wie die Amerikaner sagen, muss zuvor geklärt sein, dass es den Rorschachtest seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr gibt. Spricht man heute vom Rorschachtest, muss man genauer bezeichnen, welche Rorschach-Methode gemeint ist. In den USA beispielsweise sind die sechs verbreitetsten Methoden: EXNER (Comprehensive System), BECK, KLOPFER, PIOTROWSKI, HERTZ, RAPAPORT/SCHAFER); in der Schweiz: MOSER (Universität Zürich), KLOPFER (bedeutsamste Methode in Deutschland), BOHM, KUHN und LOOSLI-USTERI.
Das wichtigste Resultat vorweg: Sicherlich das Comprehensive System (CS) nach Prof. John E. Exner (aber auch einige andere Rorschach Methoden!) erfüllen klar die üblichen wissenschaftlichen Test-Gütekriterien. D.h. nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand gilt jedenfalls der Rorschachtest nach Exner als wissenschaftlich.
Die Angaben zu den Gütekriterien, früher verteilt auf verschiedene Artikel, wurden erstmals in einer umfassenden Übersichts-Arbeit von WEINER (2001) zusammengestellt. Eben erst erschienen ist die von der amerikanischen SOCIETY FOR PERSONALITY ASSESSMENT (2005) in Auftrag gegebene Studie zur Evaluation der Wissenschaftlichkeit des Rorschachtests. Es folgen die wichtigsten Angaben:
Standardisierung
Die Standardisierung des Tests ist durch das Testmaterial, d.h. die 10 Tafeln, die Testinstruktion, das festgelegte Aufnahmeprozedere, insbesondere die strukturierte Fragetechnik zur Nachbefragung und detaillierten Regeln zur Signierung und Verrechnung gegeben.Objektivität
(englisch [Interrater] Reliability oder Intercoder Agreement): Beim Aufbau und beim Zusammenstellen der Testkomponenten (Testaufnahme, Signierung, Verrechnung) im CS wurde sorgfältig darauf geachtet, dass eine hohe Objektivität möglich ist. Eine erfahrene Testleitperson erreicht so eine Testauswertungs-Objektivität von = .90.Nebst umfangreicher Normangaben wird die Interpretations-Objektivität erhöht durch ein hierarchisches Vorgehen in Clustern, wo jeder wichtige Interpretations-Schritt ausformuliert wurde. Dadurch wird bei jedem Protokoll der zu ihm passende, für alle auswertenden Fachpersonen aber gleiche Interpretationsweg beschritten. Noch weiter erhöht werden kann die Interpretations-Objektivität durch die Anwendung eines Computerprogramms, welches bereits auf den individuellen Fall bezogen die Grundhypothesen zur späteren Formulierung einer integrativen Interpretation liefern kann und einem auf wichtige Einzelheiten (auch inhaltlicher Art) und Zusammenhänge aufmerksam macht.
Zur Objektivität siehe z.B. MEYER (1997), oder ACKLIN, MCDOWELL, VERSCHELL & CHAN (2000), oder MEYER, HILSENROTH, BAXTER, EXNER, FOWLER, PIERS & RESNIK (2002).
Reliabilität
(englisch Reliability, auch Stability): Von den unterschiedlichen Möglichkeiten Reliabilität nachzuweisen gibt es am meisten Untersuchungen zur Retest-Reliabilität. Einige Angaben dazu sind in Exners Hauptwerk aufgeführt (EXNER, 2003, p 179f, Table 11.3 und 11.4). Bei unterschiedlichsten Versuchsgruppen wurde der Test nach Wochen, Monaten oder Jahren wiederholt. Beispielsweise bei der Testwiederholung innert einem Jahr liegen die Retest-Korrelations-Koeffizienten bei normalen Versuchspersonen für die einzelnen Variablen zumeist über .82.Validität
Die (Konstrukt-) Validität nachzuweisen war die grösste Herausforderung. Früher wurde dies häufig mittels eines Vergleichs mit einem bereits etablierten Verfahren gemacht, wobei sich jeweils die Frage nach einem adäquaten Vergleichsinstrument stellte. Ab ca. 1980 kam ein neues Verfahren zur Validitätsprüfung zur Anwendung, welches heute als "State of the Art" gilt: die Meta-Analyse. Für eine Meta-Analyse werden systematisch alle relevanten Untersuchungen zu einem bestimmten Thema gesammelt und die Resultate der darin zur Anwendung gelangten, unterschiedlichen Entscheidungsstatistiken auf einen einheitlichen Korrelationsfaktor umgerechnet, welcher Effekt-Grösse (effect size) genannt wird. Dieser Korrelationsfaktor als ein Mass für die Validität kann leicht mit aus beliebigen andern Verfahren stammenden Effekt-Grössen verglichen werden.Eine Zusammenstellung und Diskussion der wichtigsten Validitäts-Studien findet sich bei WEINER (1996, 2001). Zu diesen wichtigsten Studien gehören die Meta-Analysen von PARKER, HANSON & HUNSLEY (1988), welche sich, was den Rorschachtest betrifft, ausschliesslich mit dem CS beschäftigt, und diejenige von HILLER, ROSENTHAL, BORNSTEIN, BERRY & BRUNNEL-NEULEIB (1999), welche sowohl CS- wie auch Variablen anderer Rorschach-Methoden beurteilt. Als ein weiteres Beispiel seien JORGENSEN, ANDERSEN & DAM (2000) erwähnt, welche die Validität zweier CS-Indizes untersucht haben, nämlich den Depressions-Index und den Schizophrenie-Index. Zu erwähnen ist noch, dass Klopfer's Index "Rorschach Prognostic Rating Scale" hier die besten Resultate erbringt.
Ein weiteres Validitätskriterium, welches ebenfalls aus jüngerer Zeit stammt, ist die Inkrementelle Validität (incremental validity; "Zuwachs-Validität"). Da wird geprüft, ob sich durch ein Verfahren spezifische Informationen gewinnen lassen, die kein anderes Verfahren liefern kann. Die Inkrementelle Validität steht im direkten Zusammenhang mit der Brauchbarkeit eines Tests und auch hier erreicht das CS günstige Werte (VIGLIONE 1999).
Die Folgerungen aus der Studie von PARKER ET AL. (1988) fasst WEINER (in EXNER, 1995, p 73) so zusammen: ,The results ... indicate that the Rorschach has demonstrated adequate reliability, stability and validity by usual psychometric standards, and is comparable to the Minnesota Multiphasic Personality Inventory (MMPI) and the Wechsler Adult Intelligence Scale (WAIS) in these respects.‘ (letzterer entspricht unserem HAWIE). Das CS-Rorschach-Methode ist also in ihrer Qualität mit dem MMPI und dem HAWIE vergleichbar, zwei Testverfahren, welche beide seit vielen Jahrzehnten wissenschaftlich anerkannt sind. Die Schlussfolgerung der bereits erwähnten Evaluationsstudie der SOCIETY FOR PERSONALITY ASSESSMENT (2005) lautet ähnlich: "... the Rorschach possesses documented reliability and validity similar to other generally accepted test instruments used in the assessment of personality and psychopathology and that its responsible use in personality assessment is appropriate and justified." (p 221).
Im weiteren sei erwähnt, dass EXNER (1995) einen Forschungsleitfaden zum Rorschachtest geschrieben hat, welcher u.a. eindrücklich zeigt, welche hohen Anforderungen heute diesbezüglich gestellt werden und auf welchem anspruchsvollen Niveau gegenwärtig Rorschachforschung betrieben wird.
H.A. Lüscher-Annen
Präsident der Schweizerischen Rorschach-Gesellschaft
Literaturliste
- ACKLIN¸M. W., MCDOWELL, C. J., VERSCHELL, M. S. & CHAN, D. (2000) Interobserver agreement, intraobserver reliability, and the Rorschach Comprehensive System. Journal of Personality Assessment, 74, 15-47.
- EXNER, J.E., JR. (1993) The Rorschach: A Comprehensive System: Vol. 1. Basic foundations (3rd ed.). New York: Wiley.
- EXNER, J.E. JR. (Ed.) (1995) Issues and Methods in Rorschach Research. Mahwah, NJ: Lawrence Erlbaum Associates.
- HILLER, J.B., ROSENTHAL, R., BORNSTEIN, R.F., BERRY, D.T.R. & BRUNNEL-NEULEIB, S. (1999) A comparative meta-analysis of Rorschach and MMPI validity. Psychological Assessment, 11, 278-296.
- JORGENSEN, K., ANDERSEN, T.J. & DAM, H. (2000) The diagnostic efficiency of the Rorschach Depression Index and the Schizophrenia Index: A review. Assessment, 7, 259-280.
- MEYER, G.J. (1997) Assessing reliability: Critical corrections for a critical examination of the Rorschach Comprehensive System. Psychological Assessment, 9, 480-489.
- MEYER, G.J., HILSENROTH, M.J., BAXTER, D., EXNER, J.E. JR, FOWLER, J.C., PIERS, C:C: & RESNIK, J. (2002) An examination of interrater reliability for scoring the Rorschach Comprehensive System in eight data sets. Journal of Personality Assessment, 78, 219-247.
- PARKER, K.C.J., HANSON, R.K. & HUNSLEY, J. JR. (1988) MMPI, Rorschach, and WAIS: A meta-analytic comparison of reliability, stability, and validity. Psychological Bulletin, 103, 367-373.
-RORSCHACH, H. (1992) Psychodiagnostik. Methodik und Ergebnisse eines wahrnehmungs-diagnostischen Experiments (Deutenlassen von Zufallsformen). Bern/ Stuttgart: Huber Verlag, 11. Auflage.
- WEINER, I.B. (1996) Some observations on the validity of the Rorschach Inkblot Method. Psychological Assessment, 8(2), 206-213.
-SOCIETY FOR PERSONALITY ASSESSMENT (2005) The Status of the Rorschach in Clinical and Forensic Practice: An Official Statement by the Board of Trustees of the Society for Personality Assessment. Journal of Personality Assessment, 85(2), 219-237.
-VIGLIONE, D.J. (1999) A review of recent research addressing the utility of the Rorschach. Psychological Assessment, 11, 251-265.
-WEINER, I.B. (1996) Some observations on the validity of the Rorschach Inkblot Method. Psychological Assessment, 8(2), 206-213.
-WEINER, I.B. (2001) Advancing the science of psychological assessment: The Rorschach Inkblot Method as exemplar. Psychological Assessment, 13, 423-432.
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